Eine Frage der Ehre

Glaubt man den Worten von Herrn Kuntz, so wird es wohl Ende des Frühjahrs 2015 soweit sein und die Weichen in Richtung Ausgliederung gestellt werden. Ganz aktuell sagt er dazu in einem Interview von Sponsors (unter anderem veröffentlicht im Manager Magazin am 17. Februar 2015:

KUNTZ: Es ist dahingehend kein Thema, dass derzeit bei uns andauernd Sponsoren anklopfen würden, um Anteile zu kaufen.Wenn wir eine Ausgliederung durchführen, dann aus steuerlichen Gründen und nicht, weil wir den Mitgliedern das Mitspracherecht entziehen wollen. Die Finanzbehörden haben uns bei der letzten Betriebsprüfung darauf hingewiesen, dass unsere Gemeinnützigkeit am seidenen Faden hängt. Die Frage ist: In welcher Gesellschaftsform können wir das vermeiden und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Betze-Anleihe am effektivsten und umfassend für die Investitionen am Trainingszentrum verwendet wird und wir den Ausbau steuerlich optimal geltend machen können? Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Veränderung des momentan nachteilig für den FCK festgelegten Verhältnisses zwischen wirtschaftlichem und ideellem Bereich.

Nun denn, beginnen wir doch einmal mit der Aufarbeitung dieses Statements, das es im Grunde auch so ähnlich schon bei der letztjährigen JHV gab. Natürlich will man nicht ausgliedern, weil man den Mitgliedern das Mitspracherecht entziehen will. Das ist leider nur eine der Nebeneffekte, gegen die sich wohl keiner wehren kann oder will. Eine Frage der Ehre weiterlesen

Lasset die Spiele (wieder) beginnen

Am Sonntag ist sie vorbei, die Winterpause. Dann gehen die Spiele der zweiten Bundesliga wieder los und unser 1. FC Kaiserslautern e.V. steigt wieder in den Kampf um die Plätze 3-5 ein – oder darf es auch ein bisschen mehr sein? Nachdem zu Anfang der Transferperiode ja „eigentlich“ kein neuer Spieler notwendig war, weil wir doch im Grunde zufrieden mit dem erreichten waren, sind es am Ende doch wieder die üblichen Transfers in der Winterpause gewesen. Dabei erwischte es Laki-Lakic so ziemlich am letzten Tag des Transferfensters, um im Gegenzug Simon Zoller eine Möglichkeit zu bieten, seine Karnevalsfreunde rheinabwärts doch noch von seinen Qualitäten zu überzeugen die uns immerhin die Bilanz der letzten Saison gerettet haben. Es wird sicherlich interessant werden zu sehen, wie sich die Mannschaft – so sie denn eine ist – in den kommenden Spielen präsentieren wird. Irgendwie sind, zumindest bei mir, die Emotionen zum Ende der Winterpause unter einem dicken Mantel von schwerem Stoff bedeckt. Dieser Stoff der seit der Jahreshauptversammlung in meinem Kopf vieles zerstört hat. Dumpf dröhnen mir die verschiedenen Sprüche noch durch das Gedächtnis. Hoffentlich ändert sich auf dem Spielfeld etwas. Abgesehen von den Ingolstädtern ist es ein knappes Rennen um die verbleibenden 1,5 Aufstiegsplätze. Das Dosenprojekt hat nachgelegt, wobei es sich etwas „vergriffen“ hat. Nichtsdestotrotz wird es sehr schwer, einen direkten „Platz an der Sonne“ zu erreichen und ob die Relegation das Maß aller Dinge sein wird, sehe ich noch lange nicht.

Was war sonst noch los?

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Das merkt doch keiner …

Wenn auch schon knapp drei Wochen vorbei, so ist das Kapitel der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern e.V. noch nicht abgeschlossen. Es gibt da durchaus noch das eine oder andere Thema über das noch zu sprechen sein wird.

Heute setze ich mich mal mit dem Thema „Satzungsverstoß“ auseinander. Denn aus meiner Sicht hat es bei der letzten JHV durchaus solche Verstöße gegen die Satzung gegeben.

Behandlung Antrag „15“ Das merkt doch keiner … weiterlesen

JHV 2014 des 1. FCK – Die Propagandaveranstaltung der Führenden

„Wer bezahlt, bestimmt die Musik“ sagt ein Sprichwort. Selten hatte diese Weisheit mehr Bedeutung bei einer Jahreshauptversammlung, als in diesem Jahr bei der des 1. FC Kaiserslautern e.V..

jhv14_gruenewalt51Als „richtungsweisend“ immer wieder auf den Besuchen in den Fanregionen dargestellt wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, dem Mitgliedervolk mal so richtig einzuheizen. Hatte man seitens der aktuellen Vereinsführung seit Jahren keinerlei Interesse an neuen Mitgliedern, sprang diese Zahl in den vergangenen Wochen sprunghaft um nahezu 500 Neumitglieder an. Da wurde schon mal am Freitagabend währende dem Spiel gegen Darmstadt 98 ein altgedientes Ross der Führungsriege mit netten Hostessen und Mitgliedsanträgen durchs Stadion geschickt, um Stimmvolk „einzukaufen“. Mitgliedsanträge wurden auch noch am Eingang zum Festzelt  Veranstaltungszelt ausgefüllt und direkt Bar der Mitgliedsbeitrag bezahlt. Es sollen sogar Neumitglieder ohne Bezahlung Stimmgerät und Stimmkarte ausgehändigt bekommen haben. Na, wenn das mal nicht gegen die Satzung (Art. 5 Abs. 5) verstößt. Interessiert aber vermutlich wieder Niemanden, wie bei so vielen Verstößen unserer Vereinsführung, Aufsichtsrat und Ehrenrat gegen die Satzung.
Ebenfalls ein Novum war, dass die gesamten wahlfähigen Jugendmannschaften und die Lizenzmannschaft, ebenso wie die gesamte Geschäftsstellenmitarbeiter aktiviert wurden und mit Stimmgeräten und -karten bewaffnet den Raum betraten. So langsam dämmerte es, weshalb die Halle-Nord mit ca. 800 Pläten Kapazität nicht ausreichen würde und warum die Vereinsführung aus diesem Grund das Festzelt Veranstaltungszelt in weiser Voraussicht hatte aufstellen lassen. Bei der Feuerwehr waren wohl 1.900 Personen maximal für diese Veranstaltung gemeldet. Waren doch in der Vergangenheit nur 2007 (1.126), 2008 (930) und bei der aoMV 2012 (2.291) Mitglieder in der Größenordnung von 1.000 oder mehr anwesend. Im Normalfall beträgt die Anzahl eher ca. 500-600 Mitglieder.
Also hier hat die Vereinsführung ihre Hausaufgaben durchaus erfolgreich erledigt und mit der „Kontinuität“-Kampagne und entsprechenden „Goodies“ offenbar etliche Stimmen in das Zelt locken können, bei denen die Stimmvergabe eher „Vorstandskonform“ denn dem „Neuanfang“ entsprechen würde. JHV 2014 des 1. FCK – Die Propagandaveranstaltung der Führenden weiterlesen

So liebe Kinder gebt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht

DAS Wort der Stunde beim 1. FC Kaiserslautern e.V. lautet „KONTINUITÄT“. So auch in den Interviews die alle aktuell im Aufsichtsrat sitzenden Kandidaten gegenüber dem Fanzine „Der Betze brennt“ gegeben haben. Dieses Wort führt, ähnlich wie bisher „Herzblut“, zu extremen Würgereflexen, da es einfach überall seitens des Vorstands, des bestehenden Aufsichtsrat oder sogar des Ehrenrats eingehämmert wird.
Es wird darauf verwiesen, dass man den so erfolgreichen Weg nun weitergehen sollte und das ginge nur mit „KONTINUITÄT“ in den Gremien. Droht sonst der Absturz in die Drittklassigkeit? Im letzten Blog habe ich mich ein wenig mit der Entwicklung von ein paar Kennzahlen des Vereins auseinander gesetzt. Da schon hatte der amtierende Aufsichtsrat der vergangenen sechs Jahre ein gesundes Maß an „Ignoranz“ an den Tag gelegt. Das aber kontinuierlich.
Nun möchte ich mich noch einmal mit dem Aufsichtsrat, aber auch anderen Gremien wie dem Ehrenrat und den Rechnungsprüfern auseinander setzen. Denn auch diese Gremien stehen am kommenden Totensonntag zur Wahl.

Beginnen wir mit einem der wesentlichsten Eigenschaften, die man offenbar mitbringen muss, um in eines der Ämter zu gelangen. Dem „Vergessen“ …

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Es ist von fundamentaler Wichtigkeit, dass man vergisst.

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Gestern standen wir am Rande des Abgrundes – Heute sind wir einen entscheidenden Schritt weiter

In einer Woche ist es soweit. Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern. Im Zelt. Mit Wahlen zum Aufsichtsrat, Ehrenrat und Rechnungsprüfer. Und mit der Information weshalb der 1. FCK ausgliedern sollte. Wohl um Steuern zu sparen.

Beginnen wir aber doch mal mit der Veranstaltung selbst. Warum fällt mir bei der ganzen Inszenierung im Vorfeld ausgerechnet Steve Ballmer ein?

Vermutlich erwarte ich eine so oder so ähnlich anmutende Show am kommenden Sonntag. Den mit der FCK Fahne durch die Reihen tanzenden Teufels-Tubby haben sicher noch einige Mitglieder im Kopf. Welche Inszenierung wird es also werden? Ich bin gespannt.

Schon heute dröhnt bei jeder Nachricht die vom 1. FC Kaiserslautern e.V. verbreitet wird das Schlüsselwort „Kontinuität“ in mannigfacher Ausprägung aus den Berichten. Kontinuität im Aufsichtsrat, Kontinuität beim Ehrenrat, Kontinuität bei den Rechnungsprüfern. Nur das sichert die Kontinuität bei der weiteren Gestaltung des Zukunftsprojekts 1. FCK.

Heute die Schlagzeile im offiziellen Sprachorgan de Vereinsführung „Rheinpfalz“: Der FCK steht wieder gut da
Natürlich hinterfragt keiner, was damit gemeint sein könnte. Denn sportlich stehen wir aktuell, nun ja, als Zweitligist auf Tabellenplatz vier. Ganze sechs Punkte hinter Ingolstadt und noch vor dem Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Darmstadt.

Finanziell kann es eigentlich auch nicht gemeint sein. Denn der aktuell noch agierende Aufsichtsrat hat in den vergangenen drei oder sogar sechs Jahren so manche Ausgaben offenbar genehmigt, die nicht wirklich zum Vorteil des Vereins waren.

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