Der FCK ist wieder da …

HJubelszenen, Freudentaumel, Erleichterung. Viele haben geunkt, dass es nicht mehr dazu kommt. Aber heute, am 26. Mai 2019 ist es geschafft. Der FCK ist wieder da. In der 1. Bundesliga. Endlich wieder da, wo er hingehört.

Vorbei die schier endlos wirkenden sieben Jahre seit dem desaströsen Abstieg 2012. Vorbei die Spiele in Aalen, Heidenheim, Sandhausen. Endlich wieder Dortmund, Schalke und unsere besten Freunde „ausser Bayern“.

Zurückblickend betrachtet war es die JHV im November 2017 von der dieser Erfolg ausging. Hach ja, die Saison 2017/2018. Das Jahr in dem Chaos herrschte. Erst der Fast-Abstieg in die dritte Liga in der alten Saison. Nur mit einem Sieg gegen Nürnberg am letzten Spieltag rettete sich der 1. FC Kaiserslautern vor einem möglichen Relegationsplatz. Erwischt hatte es damals die 60er aus München. Was ist eigentlich aus denen geworden?
Dann schmiss der damalige Sportdirektor Uwe Stöver das Handtuch. Chaoslautern war wieder in aller Munde. Ohne sportliche Führung, die damaligen Vorstände hatten außer mit Finanzen und Marketing, im sportlichen Bereich keinerlei Erfahrung, ging es in die Sommerpause und damit Transferphase. Ein sportliches Gremium, unter anderem mit den damaligen Aufsichtsräten Frenger und Abel, sollte für die Entscheidungen wer geht und wer kommt zuständig sein. In der Öffentlichkeit wurde jedoch immer nur Boris Notzon genannt, da es ja ansonsten zu einem Interessenkonflikt im Aufsichtsrat kommen würde. Aber das war nur eine Randnotiz und interessierte, wie damals noch üblich, in Wirklichkeit überhaupt Keinen. Der FCK ist wieder da … weiterlesen

Sick and tired

“Krank und müde” hätte ich auch als Titel nehmen können. Oder was mir auch durch den Kopf ging “Müde bin ich, geh’ zur Ruh” – das letztere ist jedoch der Anfang eines Gedichtes, das ich als zu religiös erachte. Also schoss mir das Lied von Anastacia durch den Kopf. “Sick and tired”, besonders zwei Zeilen sind dann auch noch ausschlaggebend, dass ich mich für diesen Titel entschied “You live in a world where you didn’t listen and you didn’t care” – also “Du lebst in einer Welt in der Du nicht zuhörst und Du Dich nicht darum kümmerst”.

Was das alles mit dem 1. FC Kaiserslautern e.V. zu tun hat? Nun, eine ganze Menge. Dieser Blogeintrag wird ein Rückblick auf diese verkorkste Saison 2016/2017. Auf eine Saison der Desillusion. Auf ein Jahr voller Hoffnung und der Enttäuschung, weil “man” nicht zuhört. Auf ein Jahr in dem sich kein Geier darum kümmert, was die Menschen im Verein bewegt, was sie antreibt, was sie aber auch resignieren lässt. Ein Jahr voller Arbeit und Gespräche in dem Bemühen, Dinge zu verändern, Dinge zu verbessern, Dinge endlich anzugehen, die in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt wurden.

Alles, um am Ende des Jahres, am Ende der Saison festzustellen, dass wieder keiner zuhörte, sich wieder keiner kümmerte, sich wieder nichts änderte. Im Gegenteil, es musste bis zum letzten Spieltag gezittert werden, um nicht in die Relegation zu rutschen. Wo das geendet hätte konnte man gestern Abend beim Spiel der Freunde von 1860 München erleben. Wut, Enttäuschung, Hass, Zorn auf alles was diesen Verein oder sollte ich sagen, diese Kapitalgesellschaft, gegen die Mauer gefahren hat.

Welcher Traditionsverein ist der Nächste der implodiert? Was werden die Herren Innen- und Justizminister sich aus ihren feuchten Träumen für neue Ideen ausdenken, nachdem gestern in München randaliert wurde, nachdem zuvor schon am Montag in Braunschweig das Kriegsrecht ausgerufen werden musste? Welche Forderungen werden im Rahmen der DFL/DFB AG Fankulturen Ende August von den Vertretern der DFL und des DFB auf den Tisch gelegt werden, nur um die Frage zu formulieren “Wie kann man verhindern, dass so etwas wieder passiert?”. Nun es wäre ganz einfach – Relegation abschaffen. Aber OK, das würde ja dieses Spektakulum der aufeinander prallenden Emotionen verhindern.

Ja, dieser Blogeintrag dürfte etwas länger werden. Wer nicht so viel lesen mag, hier die Kurzfassung:

Alles Scheiße, Deine Elli

Für alle die etwas mehr wissen wollen und denen etwas längere Texte keine Angst bereiten, hier die etwas ausführlichere Version.

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Und setzt Du einen Pyro ein, dann nehm‘ ich Dir den Führerschein

Polizei_KL_ - 1Die Saison 2015/2016 hat begonnen und im Vorfeld des Spiels beim MSV in Duisburg ergingen wieder nette Briefe der Polizeidirektion Kaiserslautern. In einer solchen „Gefährdungsansprache“ gegenüber einem Anhänger des 1. FC Kaiserslautern e.V. weist die Polizei darauf hin, dass bei gewalttätigen Straftätern künftig sehr konsequent und mit niedriger Einschreitschwelle vorgegangen werden wird. In dem vorliegenden Schreiben wird auf die „Exzesse“ vor und nach der Begegnung gegen den KSC hingewiesen. Abgesehen von dem Umstand, dass die „Exzesse“ nach dem Spiel gegen den KSC im Oktober des Jahres 2014 wohl auf ein Versagen des Ordnungsdienstes und ein sehr spätes Eingreifen der Polizei im Stadion entstanden ist, offenbart dieses Schreiben gleichzeitig, dass die Zeit der De-eskalation offenbar vorüber ist und nun wieder das Motto „Knüppel aus dem Sack“ angewandt werden soll.

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Das merkt doch keiner …

Wenn auch schon knapp drei Wochen vorbei, so ist das Kapitel der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern e.V. noch nicht abgeschlossen. Es gibt da durchaus noch das eine oder andere Thema über das noch zu sprechen sein wird.

Heute setze ich mich mal mit dem Thema „Satzungsverstoß“ auseinander. Denn aus meiner Sicht hat es bei der letzten JHV durchaus solche Verstöße gegen die Satzung gegeben.

Behandlung Antrag „15“ Das merkt doch keiner … weiterlesen

JHV 2014 des 1. FCK – Die Propagandaveranstaltung der Führenden

„Wer bezahlt, bestimmt die Musik“ sagt ein Sprichwort. Selten hatte diese Weisheit mehr Bedeutung bei einer Jahreshauptversammlung, als in diesem Jahr bei der des 1. FC Kaiserslautern e.V..

jhv14_gruenewalt51Als „richtungsweisend“ immer wieder auf den Besuchen in den Fanregionen dargestellt wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, dem Mitgliedervolk mal so richtig einzuheizen. Hatte man seitens der aktuellen Vereinsführung seit Jahren keinerlei Interesse an neuen Mitgliedern, sprang diese Zahl in den vergangenen Wochen sprunghaft um nahezu 500 Neumitglieder an. Da wurde schon mal am Freitagabend währende dem Spiel gegen Darmstadt 98 ein altgedientes Ross der Führungsriege mit netten Hostessen und Mitgliedsanträgen durchs Stadion geschickt, um Stimmvolk „einzukaufen“. Mitgliedsanträge wurden auch noch am Eingang zum Festzelt  Veranstaltungszelt ausgefüllt und direkt Bar der Mitgliedsbeitrag bezahlt. Es sollen sogar Neumitglieder ohne Bezahlung Stimmgerät und Stimmkarte ausgehändigt bekommen haben. Na, wenn das mal nicht gegen die Satzung (Art. 5 Abs. 5) verstößt. Interessiert aber vermutlich wieder Niemanden, wie bei so vielen Verstößen unserer Vereinsführung, Aufsichtsrat und Ehrenrat gegen die Satzung.
Ebenfalls ein Novum war, dass die gesamten wahlfähigen Jugendmannschaften und die Lizenzmannschaft, ebenso wie die gesamte Geschäftsstellenmitarbeiter aktiviert wurden und mit Stimmgeräten und -karten bewaffnet den Raum betraten. So langsam dämmerte es, weshalb die Halle-Nord mit ca. 800 Pläten Kapazität nicht ausreichen würde und warum die Vereinsführung aus diesem Grund das Festzelt Veranstaltungszelt in weiser Voraussicht hatte aufstellen lassen. Bei der Feuerwehr waren wohl 1.900 Personen maximal für diese Veranstaltung gemeldet. Waren doch in der Vergangenheit nur 2007 (1.126), 2008 (930) und bei der aoMV 2012 (2.291) Mitglieder in der Größenordnung von 1.000 oder mehr anwesend. Im Normalfall beträgt die Anzahl eher ca. 500-600 Mitglieder.
Also hier hat die Vereinsführung ihre Hausaufgaben durchaus erfolgreich erledigt und mit der „Kontinuität“-Kampagne und entsprechenden „Goodies“ offenbar etliche Stimmen in das Zelt locken können, bei denen die Stimmvergabe eher „Vorstandskonform“ denn dem „Neuanfang“ entsprechen würde. JHV 2014 des 1. FCK – Die Propagandaveranstaltung der Führenden weiterlesen

So liebe Kinder gebt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht

DAS Wort der Stunde beim 1. FC Kaiserslautern e.V. lautet „KONTINUITÄT“. So auch in den Interviews die alle aktuell im Aufsichtsrat sitzenden Kandidaten gegenüber dem Fanzine „Der Betze brennt“ gegeben haben. Dieses Wort führt, ähnlich wie bisher „Herzblut“, zu extremen Würgereflexen, da es einfach überall seitens des Vorstands, des bestehenden Aufsichtsrat oder sogar des Ehrenrats eingehämmert wird.
Es wird darauf verwiesen, dass man den so erfolgreichen Weg nun weitergehen sollte und das ginge nur mit „KONTINUITÄT“ in den Gremien. Droht sonst der Absturz in die Drittklassigkeit? Im letzten Blog habe ich mich ein wenig mit der Entwicklung von ein paar Kennzahlen des Vereins auseinander gesetzt. Da schon hatte der amtierende Aufsichtsrat der vergangenen sechs Jahre ein gesundes Maß an „Ignoranz“ an den Tag gelegt. Das aber kontinuierlich.
Nun möchte ich mich noch einmal mit dem Aufsichtsrat, aber auch anderen Gremien wie dem Ehrenrat und den Rechnungsprüfern auseinander setzen. Denn auch diese Gremien stehen am kommenden Totensonntag zur Wahl.

Beginnen wir mit einem der wesentlichsten Eigenschaften, die man offenbar mitbringen muss, um in eines der Ämter zu gelangen. Dem „Vergessen“ …

Es ist von fundamentaler Wichtigkeit, dass man vergisst.

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Gestern standen wir am Rande des Abgrundes – Heute sind wir einen entscheidenden Schritt weiter

In einer Woche ist es soweit. Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern. Im Zelt. Mit Wahlen zum Aufsichtsrat, Ehrenrat und Rechnungsprüfer. Und mit der Information weshalb der 1. FCK ausgliedern sollte. Wohl um Steuern zu sparen.

Beginnen wir aber doch mal mit der Veranstaltung selbst. Warum fällt mir bei der ganzen Inszenierung im Vorfeld ausgerechnet Steve Ballmer ein?

Vermutlich erwarte ich eine so oder so ähnlich anmutende Show am kommenden Sonntag. Den mit der FCK Fahne durch die Reihen tanzenden Teufels-Tubby haben sicher noch einige Mitglieder im Kopf. Welche Inszenierung wird es also werden? Ich bin gespannt.

Schon heute dröhnt bei jeder Nachricht die vom 1. FC Kaiserslautern e.V. verbreitet wird das Schlüsselwort „Kontinuität“ in mannigfacher Ausprägung aus den Berichten. Kontinuität im Aufsichtsrat, Kontinuität beim Ehrenrat, Kontinuität bei den Rechnungsprüfern. Nur das sichert die Kontinuität bei der weiteren Gestaltung des Zukunftsprojekts 1. FCK.

Heute die Schlagzeile im offiziellen Sprachorgan de Vereinsführung „Rheinpfalz“: Der FCK steht wieder gut da
Natürlich hinterfragt keiner, was damit gemeint sein könnte. Denn sportlich stehen wir aktuell, nun ja, als Zweitligist auf Tabellenplatz vier. Ganze sechs Punkte hinter Ingolstadt und noch vor dem Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Darmstadt.

Finanziell kann es eigentlich auch nicht gemeint sein. Denn der aktuell noch agierende Aufsichtsrat hat in den vergangenen drei oder sogar sechs Jahren so manche Ausgaben offenbar genehmigt, die nicht wirklich zum Vorteil des Vereins waren.

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