Endlich einmal Ruhe und dann DAS ….

Eigentlich hatte sich jeder beim 1. FC Kaiserslautern nach der letzten JHV ein bisschen einlullen lassen. Der mediale Aufschrei wegen eines „Agent Provocateur“ der sich als Medienberater outete verhallte auf dem Weg vom Berg ins Tal und der von vielen geforderte Untersuchungsausschuss verpasste mit 26 Stimmen knapp die geforderte Mehrheit und damit das „Momentum“, um tatsächlich mit der Vergangenheit abzuschließen.

Und so kuschelte sich jeder in seiner Wohlfühldecke ein, ließ die letzten Spiele des Jahres über sich ergehen und knippste dann, nach dem letzten Spiel in Nürnberg, das Flutlicht aus und die Weihnachtsbeleuchtung an.
„Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen …“ wenn, ja wenn man da nicht die Rechnung ohne den Wirt – in unserem Fall den Trainer – gemacht hätte.

So soll sich bereits in der Woche vor Weihnachten der Trainer entschieden haben, den Verein zu verlassen. Warum der 1. FC Kaiserslautern e.V. mit der offiziellen Verkündung dann bis heute früh, also knapp eine Woche, gewartet hat bleibt eines der Mysterien dieser Entscheidung. Wollte man Tayfun Korkut überreden seine Entscheidung doch noch einmal zu überdenken? Wollte man sofort einen neuen Trainer vorstellen? Oder war es einfach nur so, dass man die Fans über Weihnachten nicht mit solchen Themen belästigen wollte? Also den sagenumwobenen Weihnachtsfrieden über den schlimmen – „die Wahrheit könnte Sie beunruhigen“ – Themen als schallschluckenden Teppich ausbreiten.
Was auch immer es war, weshalb die Nachricht über den Rücktritt des Trainers der Profimannschaft erst heute Vormittag verkündet wurde, es bleibt wie so vieles in dem Dickicht der „Ruhe“, die sich die Vereinsführung selbst auferlegt hat, hängen. Endlich einmal Ruhe und dann DAS …. weiterlesen