Ein Satz mit X …

… das war wohl nix …

Da habe ich dann wohl mit meinem letzten Beitrag mal kräftig in das Töpfchen mit der braunen, stinkenden Masse gegriffen. Von drei Abschnitten wurden zwei von der Presseabteilung des 1. FC Kaiserslautern bzw. dessen Vorstandsvorsitzenden dementiert. Dumm gelaufen für mich.

Deshalb drücke ich hiermit gegenüber dem 1. FC Kaiserslautern mein Bedauern aus. Entschuldigung, da sind mir wohl ein paar Fehler unterlaufen.

Genau genommen bin ich da wohl einigen Informanten auf den Leim gegangen. Ob das wirklich so ist, werden nur die Zukunft und die betroffenen Personen zeigen und wissen. Auf alle Fälle stehe ich nun natürlich dumm da. So völlig entblösst. Als „Inbegriff einer FCK-Ratte“ tituliert. Man erwartet und hofft auf rechtliche Schritte gegen mich. Ach ja, die FCK-Gemeinde hält immer dann zusammen, wenn jemand es wagt, sich kritisch gegenüber den handelnden oder Aufsicht führenden Personen zu äussern. Dann wird gemeinsam zum „Halali“ geblasen und ohne Rücksicht auf Verluste die Sau durch’s Dorf getrieben, um sie am Ende erlegen zu können.

Ja, der Artikel ist immer noch online. Gerade aktualisiert mit dem Hinweis auf den Artikel des 1. FC Kaiserslautern zum Thema U23. Warum ist er noch online obwohl er doch in weiten Teilen seitens der Presseabteilung und des Vorstandsvorsitzenden widerlegt wurde? Na ja, ich möchte nicht derjenige sein, der in zwei Jahren sagt „Das habe ich damals schon gewusst“. Meiner Erfahrung nach reichen die Gedächtnisse mancher Protagonisten, seien es Forengrößen oder Mitglieder im Verein, oftmals nicht weiter zurück, als ein paar Stunde, Tage oder maximal Wochen. Erfahrungen der Vergangenheit werden gerne ignoriert und dann wird sich gewundert, warum man schon wieder hereingefallen ist. Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, aus der Vergangenheit heraus auf Warnzeichen und Signale zu achten, die für mich mal zu Verlusten, Schmerzen oder sonstigem Ungemach führten. Deshalb diese Skepsis. Deshalb dieses Misstrauen.

In einem Meeting mit Stefan Kuntz fragte dieser einmal, warum man ihm nicht traut. Die Antwort war, dass man sich Vertrauen erst erwerben muss. Das setzt, zumindest in meinen Augen, voraus, dass man offen, transparent und für andere nachvollziehbar stets die Wahrheit spricht und auch entsprechend handelt. Genau an dieser Stelle jedoch kann ich jedem Mitglied der derzeitigen Vereinsführung und großen Teilen des Aufsichts- und des Ehrenrats leider nicht „vertrauen“. Aber gut, das ist ein völlig anderes Kapitel.

Hier und heute habe ich „versemmelt“. Habe ich dem Verein damit geschadet, wie manche Forengröße behauptet? Das denke ich nicht. Denn wenn ich, als kleines Lichtlein mit nem kleinen Blog es schaffen sollte, dem großen, ehrwürdigen 1. FC Kaiserslautern e.V. zu schaden, dann wäre das schlimm. Wie viele Leute lesen denn meinen Blog? So genau weiß ich das gar nicht. Sicherlich aber weitaus weniger, als tagtäglich im Fanzine „Der Betze brennt“ anwesend sind. Wenn also jemand der Ansicht ist, meinen Blog dort zu verlinken, dann betrachte ich das als denjenigen der abdrückt. Aber gut, das ist alles Ansichtssache. Wenn darüber hinaus auf dem Springer-Forum „Transfermarkt“ das Gleiche passiert, dann führt das schonmal zum „slashdotten“ meines Servers. Der ist nämlich für solch einen Ansturm nicht ausgelegt. Somit darf man durchaus dann die Menschen fragen, die meist unter irgendwelchen Pseudonymen in den zahlreichen FCK-Foren einen Link auf meinen Blog setzen und sich dann darüber echauffieren, wie vereinsschädigend denn mein Blog und der geistige Dünnpfiff sei, den ich hier absondere, warum sie a) diesen Müll überhaupt lesen und b) ihn auch noch verbreiten? Das ist wie auf der Autobahn. Jeder muss hingucken wenn irgendwo ein Blaulicht blinkt, aber jeder regt sich auch darüber auf, dass er vorher 30 Minuten im Stau stand.

Nun denn, wie geht es weiter?

Grundsätzlich werde ich weiterhin meine Meinung hier niederschreiben. Warum? Weil ich es kann 😉

Darüber hinaus werde ich wohl zukünftig besser aufpassen wer meine Quellen sind. Der Empfehlung der Presseabteilung den Verein zu fragen werde ich nicht folgen. Fragen von mir werden dort nicht mehr gerne gesehen. Offenbar habe ich in der Vergangenheit zuviel gefragt. Das gipfelt dann schon mal in der Aussage, dass man satzungsgemäß nicht zur Antwort verpflichtet sei und man „Sonderaufwand“ betreibe, um meine Fragen zu beantworten.

In diesem Sinne „Weiter, immer weiter …“