Lasset die Spiele (wieder) beginnen

Am Sonntag ist sie vorbei, die Winterpause. Dann gehen die Spiele der zweiten Bundesliga wieder los und unser 1. FC Kaiserslautern e.V. steigt wieder in den Kampf um die Plätze 3-5 ein – oder darf es auch ein bisschen mehr sein? Nachdem zu Anfang der Transferperiode ja „eigentlich“ kein neuer Spieler notwendig war, weil wir doch im Grunde zufrieden mit dem erreichten waren, sind es am Ende doch wieder die üblichen Transfers in der Winterpause gewesen. Dabei erwischte es Laki-Lakic so ziemlich am letzten Tag des Transferfensters, um im Gegenzug Simon Zoller eine Möglichkeit zu bieten, seine Karnevalsfreunde rheinabwärts doch noch von seinen Qualitäten zu überzeugen die uns immerhin die Bilanz der letzten Saison gerettet haben. Es wird sicherlich interessant werden zu sehen, wie sich die Mannschaft – so sie denn eine ist – in den kommenden Spielen präsentieren wird. Irgendwie sind, zumindest bei mir, die Emotionen zum Ende der Winterpause unter einem dicken Mantel von schwerem Stoff bedeckt. Dieser Stoff der seit der Jahreshauptversammlung in meinem Kopf vieles zerstört hat. Dumpf dröhnen mir die verschiedenen Sprüche noch durch das Gedächtnis. Hoffentlich ändert sich auf dem Spielfeld etwas. Abgesehen von den Ingolstädtern ist es ein knappes Rennen um die verbleibenden 1,5 Aufstiegsplätze. Das Dosenprojekt hat nachgelegt, wobei es sich etwas „vergriffen“ hat. Nichtsdestotrotz wird es sehr schwer, einen direkten „Platz an der Sonne“ zu erreichen und ob die Relegation das Maß aller Dinge sein wird, sehe ich noch lange nicht.

Was war sonst noch los?

Überprüfung von Vorfällen während der JHV

Meinen letzter Blogeintrag hatte ich auch als Frage an den Ehrenrat gerichtet und darum gebeten, den Sachverhalt zu klären. Anfang Januar erhielt ich dann Post mit der entsprechenden Aufklärung, dass entgegen meiner Sichtweise natürlich alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Darüber hinaus sei noch ein Anwalt mit der Prüfung des Video-Protokolls der Versammlung beschäftigt, um meinen Vorwurf, der Versammlungsleiter hätte das Vorschlagsrecht der Rechnungsprüfer einzig dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz zugetragen, zu widerlegen. Der beauftragte Anwalt aus Heidelberg bestätigte dies natürlich. Meinen Antrag beim 1. FCK auf Einsichtnahme in das Video-Protokoll der Veranstaltung vom 20. Januar 2015 wird seit dem „geprüft“. Ein Antwort wann mir denn das Ergebnis dieser Prüfung mitteilen möchte, ist bislang unbeantwortet. Es ist immer wieder beeindruckend, mit welcher Ignoranz die Mitgliederbetreuung des Vereins hier arbeitet. Keine Antworten auf Fragen in E-Mails zeugt von schlechten Manieren. Aber sicherlich waren die Personen auf der Geschäftsstelle so extrem beschäftigt, dass man die Antwort eben erst einmal liegen lässt. Ganz zu schweigen von dem offensichtlichen Verweigern der Einsichtnahme in das Video-Protokoll. Warum? Keine Ahnung. Einem Anwalt der kein Mitglied des Vereins ist billigt man diese Einsichtnahme umgehend zu, einem Mitglied offenbar nicht.

Gut gemeinter Ratschlag per E-Mail

In einem E-Mail an mich, in dem allerlei Vorwürfe enthalten sind die von ehrverletztenden Äußerungen meinerseits im Internet die den Straftatbestand der Beleidigung erfüllen sollen über die Androhung juristischer Konsequenzen, wenn ich weiterhin diskreditierende Äußerungen tätigen würde, bis hin zu der Behauptung, dass ich „meine Ziele beim FCK nicht erreicht habe“ und der Unterstellung, dass ich „frustriert und enttäuscht sei“ gipfelt dieses Mail in dem Satz

„[…] ein gut gemeinter Rat, passen Sie zukünftig auf und mäßigen Sie sich in Ihrer Ausdrucksweise. Jede Beleidigung, Verleumdung und Unwahrheit wird Konsequenzen haben! Insbesondere könnte demnächst diskutiert werden, ob Ihr Verhalten vereinsschädigend ist. […]“

Nun ja, das ist schon harter Tobak der da in einem E-Mail rausgehauen wird. Abgesehen davon, dass ich niemals Ziele beim FCK hatte und diese demnach auch nicht erreichen konnte, ist dieser „gut gemeinte Rat“ schon sehr deutlich. Jetzt bin ich mal gespannt, ob alleine das Zitat ausreicht, um juristische Schritte einzuleiten oder gar vom Verein ausgeschlossen zu werden. Aber das kann ich mir nicht vorstellen. Sicherlich hat sich derjenige, der mir das E-Mail geschickt hat, nur einen Spaß erlaubt. 😉

EU-Kommission , das FCK Pachtmodell und der Stadtrat

Am kommenden Montag, dem 9. Februar 2015 um 15 Uhr ist dieser Punkt Thema in der Stadtratssitzung. Die CDU-Stratdratsfraktion bringt drei Fragen zu diesem Thema in den Rat und bittet dabei um u.a. „die Darstellung des gesamten Ablaufs, der im Zusammenhang mit der EU-beihilferechtlichen Prüfung des neuen Pachtzinsmodell sowie dem Rückkauf des Fröhnerhof-Geländes erfolgt ist“.

Diese Sitzung ist öffentlich und ich bin gespannt, welche Aussagen denn an diesem Tag so zu hören sein werden.

Hier der Link zur Tagesordnung und auch dem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion.