Transparenz, Aufbruchstimmung – nicht bei mir – noch nicht

Da war sie also nun, die Pressekonferenz „anlässlich der aktuellen Entwicklungen beim 1. FC Kaiserslautern“. Am vergangenen Dienstag – 3. Mai 2016 – fand die lange erwartete PK statt und im Vorfeld erwartete man die Offenlegung der finanziellen Situation – und daneben auch noch die Vorstellung des neuen Sportdirektors.

Mit ein paar Tagen Abstand zu der Veranstaltung möchte ich mich in erster Linie mit der finanziellen Situation auseinander setzen, die dort verkündet oder eben auch nicht verkündet wurde.
Für alle, die keine langen Texte mögen, der schnelle Hinweis

Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders

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Eine Lizenz mit Sternchen

Lange nichts mehr geschrieben. Warum? Weil es die Zeit der Abrechnungen war. Jeder gegen jeden, die Königsmörder gegen die Bilanzfälscher. Seit der JHV 2015 ist viel Wasser den Rhein hinunter geflossen. Wie lautete die alte Weisheit? “Setz’ Dich an den Rand des Nils und warte bis Dein Feind tot vorüber schwimmt”. Das soll letztlich nur heißen, dass man mit etwas Ausdauer und Geduld am Ende doch gewinnen wird.

Es sei  denn …

die Deutungshoheit besitzt die Rheinpfalz und deren journalistische und betriebswirtschaftliche Speerspitze deutscher Schreiberlinge.

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… und es hat rumms gemacht

Es war einmal …

der Funke Hoffnung, dass eine Einzelentlastung mit Werten von 61,1% und 58,3% für den Vorstand des 1. FC Kaiserslautern als das verstanden wird was sie ist. Ein deutliches Signal in Richtung des Vorstands das Vertrauen zu den Mitgliedern wieder herzustellen und die Abgehobenheit mit der in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren die Distanz zu den Mitgliedern des Verein vergrößert wurde, wieder auf Normalniveau zu bringen.

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Von Seilschaften, Filz und Hängepartien

Ein in letzter Zeit selten gesungenes Lied der Westkurve am Ende eines Spiels lautet “Drum sagen wir, Auf Wiedersehen …”.

Am kommenden Samstag wird Fritz Grünewalt, Vorstand für Finanzen, Unternehmensentwicklung und IT, seine letzte Mitgliederversammlung als Vorstandsmitglied auf dem Podium erleben. Zeit, ein wenig zu bilanzieren und darüber nachzudenken, wie Fritz Grünewalt denn in die Position des Vorstands gekommen ist, welche Erwartungen damit verknüpft waren und was am Ende übrig bleibt.

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Ein Satz mit X …

… das war wohl nix …

Da habe ich dann wohl mit meinem letzten Beitrag mal kräftig in das Töpfchen mit der braunen, stinkenden Masse gegriffen. Von drei Abschnitten wurden zwei von der Presseabteilung des 1. FC Kaiserslautern bzw. dessen Vorstandsvorsitzenden dementiert. Dumm gelaufen für mich.

Deshalb drücke ich hiermit gegenüber dem 1. FC Kaiserslautern mein Bedauern aus. Entschuldigung, da sind mir wohl ein paar Fehler unterlaufen.

Genau genommen bin ich da wohl einigen Informanten auf den Leim gegangen. Ob das wirklich so ist, werden nur die Zukunft und die betroffenen Personen zeigen und wissen. Auf alle Fälle stehe ich nun natürlich dumm da. So völlig entblösst. Als „Inbegriff einer FCK-Ratte“ tituliert. Man erwartet und hofft auf rechtliche Schritte gegen mich. Ach ja, die FCK-Gemeinde hält immer dann zusammen, wenn jemand es wagt, sich kritisch gegenüber den handelnden oder Aufsicht führenden Personen zu äussern. Dann wird gemeinsam zum „Halali“ geblasen und ohne Rücksicht auf Verluste die Sau durch’s Dorf getrieben, um sie am Ende erlegen zu können.

Ja, der Artikel ist immer noch online. Gerade aktualisiert mit dem Hinweis auf den Artikel des 1. FC Kaiserslautern zum Thema U23. Warum ist er noch online obwohl er doch in weiten Teilen seitens der Presseabteilung und des Vorstandsvorsitzenden widerlegt wurde? Na ja, ich möchte nicht derjenige sein, der in zwei Jahren sagt „Das habe ich damals schon gewusst“. Meiner Erfahrung nach reichen die Gedächtnisse mancher Protagonisten, seien es Forengrößen oder Mitglieder im Verein, oftmals nicht weiter zurück, als ein paar Stunde, Tage oder maximal Wochen. Erfahrungen der Vergangenheit werden gerne ignoriert und dann wird sich gewundert, warum man schon wieder hereingefallen ist. Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, aus der Vergangenheit heraus auf Warnzeichen und Signale zu achten, die für mich mal zu Verlusten, Schmerzen oder sonstigem Ungemach führten. Deshalb diese Skepsis. Deshalb dieses Misstrauen.

In einem Meeting mit Stefan Kuntz fragte dieser einmal, warum man ihm nicht traut. Die Antwort war, dass man sich Vertrauen erst erwerben muss. Das setzt, zumindest in meinen Augen, voraus, dass man offen, transparent und für andere nachvollziehbar stets die Wahrheit spricht und auch entsprechend handelt. Genau an dieser Stelle jedoch kann ich jedem Mitglied der derzeitigen Vereinsführung und großen Teilen des Aufsichts- und des Ehrenrats leider nicht „vertrauen“. Aber gut, das ist ein völlig anderes Kapitel.

Hier und heute habe ich „versemmelt“. Habe ich dem Verein damit geschadet, wie manche Forengröße behauptet? Das denke ich nicht. Denn wenn ich, als kleines Lichtlein mit nem kleinen Blog es schaffen sollte, dem großen, ehrwürdigen 1. FC Kaiserslautern e.V. zu schaden, dann wäre das schlimm. Wie viele Leute lesen denn meinen Blog? So genau weiß ich das gar nicht. Sicherlich aber weitaus weniger, als tagtäglich im Fanzine „Der Betze brennt“ anwesend sind. Wenn also jemand der Ansicht ist, meinen Blog dort zu verlinken, dann betrachte ich das als denjenigen der abdrückt. Aber gut, das ist alles Ansichtssache. Wenn darüber hinaus auf dem Springer-Forum „Transfermarkt“ das Gleiche passiert, dann führt das schonmal zum „slashdotten“ meines Servers. Der ist nämlich für solch einen Ansturm nicht ausgelegt. Somit darf man durchaus dann die Menschen fragen, die meist unter irgendwelchen Pseudonymen in den zahlreichen FCK-Foren einen Link auf meinen Blog setzen und sich dann darüber echauffieren, wie vereinsschädigend denn mein Blog und der geistige Dünnpfiff sei, den ich hier absondere, warum sie a) diesen Müll überhaupt lesen und b) ihn auch noch verbreiten? Das ist wie auf der Autobahn. Jeder muss hingucken wenn irgendwo ein Blaulicht blinkt, aber jeder regt sich auch darüber auf, dass er vorher 30 Minuten im Stau stand.

Nun denn, wie geht es weiter?

Grundsätzlich werde ich weiterhin meine Meinung hier niederschreiben. Warum? Weil ich es kann 😉

Darüber hinaus werde ich wohl zukünftig besser aufpassen wer meine Quellen sind. Der Empfehlung der Presseabteilung den Verein zu fragen werde ich nicht folgen. Fragen von mir werden dort nicht mehr gerne gesehen. Offenbar habe ich in der Vergangenheit zuviel gefragt. Das gipfelt dann schon mal in der Aussage, dass man satzungsgemäß nicht zur Antwort verpflichtet sei und man „Sonderaufwand“ betreibe, um meine Fragen zu beantworten.

In diesem Sinne „Weiter, immer weiter …“

Götterdämmerung am Betzenberg?

Die Geschichte mit dem Trainerwechsel heute ist, aus meiner Sicht, nur die Spitze eines Eisbergs. Oder anders ausgedrückt, nur die ersten Erschütterungen die sich seismisch messen lassen bevor es zu einem Vulkanausbruch größeren Ausmasses kommt. Um diese Überlegungen zu verstehen sollte man jedoch erst einmal ein wenig in die Tiefen des 1. FC Kaiserslautern eintauchen und die unterschiedlichsten Vorgänge betrachten, über die mehr und mehr an die Öffentlichkeit dringt. Teile davon fallen noch in die Kategorie „aus gut informierten Kreisen“, andere sogar noch „Gerüchteküche“, manches jedoch bereits als „gesicherte Erkenntnis“.

Beginnt heute also die Götterdämmerung am Betzenberg? Götterdämmerung am Betzenberg? weiterlesen

Und setzt Du einen Pyro ein, dann nehm‘ ich Dir den Führerschein

Polizei_KL_ - 1Die Saison 2015/2016 hat begonnen und im Vorfeld des Spiels beim MSV in Duisburg ergingen wieder nette Briefe der Polizeidirektion Kaiserslautern. In einer solchen „Gefährdungsansprache“ gegenüber einem Anhänger des 1. FC Kaiserslautern e.V. weist die Polizei darauf hin, dass bei gewalttätigen Straftätern künftig sehr konsequent und mit niedriger Einschreitschwelle vorgegangen werden wird. In dem vorliegenden Schreiben wird auf die „Exzesse“ vor und nach der Begegnung gegen den KSC hingewiesen. Abgesehen von dem Umstand, dass die „Exzesse“ nach dem Spiel gegen den KSC im Oktober des Jahres 2014 wohl auf ein Versagen des Ordnungsdienstes und ein sehr spätes Eingreifen der Polizei im Stadion entstanden ist, offenbart dieses Schreiben gleichzeitig, dass die Zeit der De-eskalation offenbar vorüber ist und nun wieder das Motto „Knüppel aus dem Sack“ angewandt werden soll.

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Eine Frage der Ehre

Glaubt man den Worten von Herrn Kuntz, so wird es wohl Ende des Frühjahrs 2015 soweit sein und die Weichen in Richtung Ausgliederung gestellt werden. Ganz aktuell sagt er dazu in einem Interview von Sponsors (unter anderem veröffentlicht im Manager Magazin am 17. Februar 2015:

KUNTZ: Es ist dahingehend kein Thema, dass derzeit bei uns andauernd Sponsoren anklopfen würden, um Anteile zu kaufen.Wenn wir eine Ausgliederung durchführen, dann aus steuerlichen Gründen und nicht, weil wir den Mitgliedern das Mitspracherecht entziehen wollen. Die Finanzbehörden haben uns bei der letzten Betriebsprüfung darauf hingewiesen, dass unsere Gemeinnützigkeit am seidenen Faden hängt. Die Frage ist: In welcher Gesellschaftsform können wir das vermeiden und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Betze-Anleihe am effektivsten und umfassend für die Investitionen am Trainingszentrum verwendet wird und wir den Ausbau steuerlich optimal geltend machen können? Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Veränderung des momentan nachteilig für den FCK festgelegten Verhältnisses zwischen wirtschaftlichem und ideellem Bereich.

Nun denn, beginnen wir doch einmal mit der Aufarbeitung dieses Statements, das es im Grunde auch so ähnlich schon bei der letztjährigen JHV gab. Natürlich will man nicht ausgliedern, weil man den Mitgliedern das Mitspracherecht entziehen will. Das ist leider nur eine der Nebeneffekte, gegen die sich wohl keiner wehren kann oder will. Eine Frage der Ehre weiterlesen

Lasset die Spiele (wieder) beginnen

Am Sonntag ist sie vorbei, die Winterpause. Dann gehen die Spiele der zweiten Bundesliga wieder los und unser 1. FC Kaiserslautern e.V. steigt wieder in den Kampf um die Plätze 3-5 ein – oder darf es auch ein bisschen mehr sein? Nachdem zu Anfang der Transferperiode ja „eigentlich“ kein neuer Spieler notwendig war, weil wir doch im Grunde zufrieden mit dem erreichten waren, sind es am Ende doch wieder die üblichen Transfers in der Winterpause gewesen. Dabei erwischte es Laki-Lakic so ziemlich am letzten Tag des Transferfensters, um im Gegenzug Simon Zoller eine Möglichkeit zu bieten, seine Karnevalsfreunde rheinabwärts doch noch von seinen Qualitäten zu überzeugen die uns immerhin die Bilanz der letzten Saison gerettet haben. Es wird sicherlich interessant werden zu sehen, wie sich die Mannschaft – so sie denn eine ist – in den kommenden Spielen präsentieren wird. Irgendwie sind, zumindest bei mir, die Emotionen zum Ende der Winterpause unter einem dicken Mantel von schwerem Stoff bedeckt. Dieser Stoff der seit der Jahreshauptversammlung in meinem Kopf vieles zerstört hat. Dumpf dröhnen mir die verschiedenen Sprüche noch durch das Gedächtnis. Hoffentlich ändert sich auf dem Spielfeld etwas. Abgesehen von den Ingolstädtern ist es ein knappes Rennen um die verbleibenden 1,5 Aufstiegsplätze. Das Dosenprojekt hat nachgelegt, wobei es sich etwas „vergriffen“ hat. Nichtsdestotrotz wird es sehr schwer, einen direkten „Platz an der Sonne“ zu erreichen und ob die Relegation das Maß aller Dinge sein wird, sehe ich noch lange nicht.

Was war sonst noch los?

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Das merkt doch keiner …

Wenn auch schon knapp drei Wochen vorbei, so ist das Kapitel der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern e.V. noch nicht abgeschlossen. Es gibt da durchaus noch das eine oder andere Thema über das noch zu sprechen sein wird.

Heute setze ich mich mal mit dem Thema „Satzungsverstoß“ auseinander. Denn aus meiner Sicht hat es bei der letzten JHV durchaus solche Verstöße gegen die Satzung gegeben.

Behandlung Antrag „15“ Das merkt doch keiner … weiterlesen